»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« Galileo Galilei
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Goethe-Institut

Verlegerfortbildung 2009 – 2011

In Zusammenarbeit mit dem mediacampus frankfurt

ISBN: 978-3-86983-008-7

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Die Geschichte eines eigenständigen Verlagswesens in den früheren Sowjetrepubliken begann im Jahre 1991 mit dem Zerfall des Imperiums. In den folgenden zwei Jahrzehnten durchlief die osteuropäische und zentralasiatische Buchwelt den oft schwierigen Weg von einem wichtigen ideologischen Sprachrohr des sozialistischen Staates hin zu einem gleichberechtigten, den marktwirtschaftlichen Gesetzen unterworfenen Anbieter von Literatur und Information.

Mit der vorliegenden Publikation „Verlegerfortbildung 2009 – 2011: Ein Kompendium aus Osteuropa und Zentralasien“ soll ein Projekt dokumentiert werden, das über drei Jahre vom Goethe-Institut Moskau koordiniert wurde und in mehreren Ländern der Region gleichzeitig stattgefunden hat. Im Fokus stand die professionelle Fortbildung von Verlegern und Verlagsmitarbeitern in Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Russland, Tadschikistan, der Ukraine und Usbekistan.

Das Kompendium ist das Kondensat mehrjähriger intensiver Kommunikation und Zusammenarbeit mit Spezialisten, Verlegern und Verlagsmitarbeitern in Osteuropa, Zentralasien und Deutschland. Es fasst bislang über 60 Einzel-Veranstaltungen und ihre Materialien und Erkenntnisse zusammen. Darüber hinaus erlaubt es einen multiperspektivischen, multinationalen und oftmals dennoch ganz persönlichen Blick auf wichtige Aspekte der Buch- und Verlagsszene in den beteiligten Ländern.


Das Goethe-Institut fördert mit seiner Initiative „Kultur und Entwicklung“ durch spezifische Beratungs- und Bildungsprogramme Institutionen und Akteure aus
Kultur, Medien und Gesellschaft vor allem in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit. Die Programme werden gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt und durchgeführt und beziehen deutsche Kultur- und Bildungsinstitutionen ein.
Sie zielen auf berufliche Qualifizierung, beraten und fördern den Aufbau regionaler Netzwerke und schaffen kulturelle und zivilgesellschaftliche Plattformen.

Initiative „Kultur und Entwicklung“: www.goethe.de/entwicklung